Monoi Pfefferminz Creme

Kennt ihr Monoi Öl? Nein, solltet ihr aber! Monoi Öl oder Monoi Tiare de Tahiti ist ein Mazerat aus der Tiare Blüte in Kokosöl. Ein Öl mit einem Traumhaften Duft der an die Südsee erinnert! Es ist mit nichts vergleichbar! Ich bin Süchtig danach!

Deshalb habe hier eine Rezept für eine besondere Creme/Lotion kreiert, deren Duft dich in die Südsee entführt! Die Creme eignet sich als Körperlotion sowie als Gesichtspflege, ist also eine absoluter Allrounder!

Hier ein paar Tipps zur Creme Herstellung:

  • So Sauber wie möglich arbeiten, ich habe eine Sprühflasche mit 96% Alkohol mit diesem desinfiziere ich alle Arbeitsmaterialien und Flächen, bevor ich mit der Cremeherstellung beginne. (Wem schon einmal eine Creme Schimmlig wurde, der weiß warum 😉 )
  • Ihr benötig eine genaue Waage, Milchaufschäumer, Wasserbad, 2 Marmelade Gläser, Tortenspatel, kleine Löffel, Küchenrolle, Gefäße für die fertige Creme.
  • Wichtig ist auch Gute Laune – Dir sollte es einfach Gut gehen! Kein Spaß jetzt, das ist wichtig! Wenn es dir nicht gut geht, kann es auch sein das deine Creme misslingt! Ist mir tatsächlich schon passiert! Hat was mit Schwingungen zu tun!
  • Grundsätzlich gilt nicht zu heiß arbeiten, die Fette also sofort wenn sie geschmolzen sind aus dem Wasserbad nehmen.
  • Kaufe Zutaten aus einem Shop deines Vertrauens! Am besten Bio Qualität! Bei folgende Shops kaufe ich gerne ein, die Abwicklung ist schnell und einfach und ihr bekommt so gut wie alles was ihr benötigt: https://www.naturkosmetik-werkstatt.at und http://www.skincareonline.de

Rezept Monoi Pfefferminz Creme

Zutaten:

  • 15 g Avocado Öl
  • 5 g Sheabutter (raffiniert)
  • 5 g Monoi Öl
  • 7,5 g Montanov (Emulgator)
  • 75 g Pfefferminzhydrolat
  • 8 Tr. Hydrosol
  • 5 Tr. Grünteeextrakt
  • 5 Tr. Sandorn Fruchtfleisch Öl
  • 10 Tr. Vitamin ACE
  • 10 Tr. Biocons
  • 10 Tr. Ätherisches Öl Minze Grün
  • 5 Tr. Ätherisches Öl Melisse
  • optional eine Messerspitze Grünes Kosmetikpigment für die Farbe

Die ersten 4 Zutaten und das Kosmetikpigment in ein Glas abwiegen und in das vorbereitete Wasserbad stellen. Das Hydrolat ebenfalls in ein Glas abwiegen und in das Wasserbad stellen.

Wenn die Fette und der Emulgator geschmolzen sind, beide Gläser aus dem Wasserbad nehmen. Den Milchaufschäumer in die Fette geben und kurz durch mixen, nun langsam das Hydrolat zu den Fetten hinzugeben und weiter mixen. So lange mixen bis die Masse abgekühlt ist und eine homogene Creme ensteht. Wenn die Creme nur mehr lauwarm ist, die Wirkstoffe (Zutaten ab Hydrosol) hinzu geben. Nochmal gut durch mixen! Anschließend in die vorbereiteten Gefäße (Cremetigel, Lotionspender etc.) abfüllen.

Die Creme ist wunderbar sahnig cremig auf der Haut und ca. 3 Monate haltbar!

Also, lass dich entführen!

 

Kleine Warenkunde:

Avocado Öl – Dunkelgrünes Öl das aus der Avocadofrucht gewonnen wird. Es enthält viele Vitamine (A,B,D,E,H,K). Es ist unserem Hautfett sehr ähnlich, das macht es besonder wertvoll für die Hautpflege. Zudem hat es einen leichten Lichtschutzfaktor und eine leicht emulgierende Wirkung.

Sheabutter – wird aus der Nuss des afrikanischen Sheabaumes gewonnen. Hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren ebenfalls einen leichten Lichtschutzfaktor. Wichtig! Unraffinierte Sheabutter hat einen dominanten Eigengeruch! Deshalb empfehle ich raffinierte Sheabutter zu verwenden!

Monoi Öl – Mazerat aus der Tiare Blüte in Kokosöl. Traumhafter Duft – Das Öl gilt als traditionelles Schönheitsmittel in Taiti. 

Montanov 68 – Emulgator, biologisch abbaubar bestehend aus Cetylalkohol, Kokosöl und Stärke. 

Hydrolat – Nebenprodukt der Wasserdampfdestillation von Pflanzen – Hydrolate enthalten Ätherische Öle und Pflanzenbestandteile. 

Hydrosol – Wirkstoff , Pflanzenextrakt, Auszug aus einer Pflanzen in Glycerin

 

Disclaimer: Aus rechtlichen Gründen, muss ich darauf hinweisen, dass ich weder Mediziner noch Kosmetikerin bin. Ich gebe nur meine Erfahrungen über Wirkungsweisen und Eigenschaften weiter. Wenn ihr meine Rezepte nachmacht, tut ihr das auf eigenen Gefahr. Meine Beiträge dienen der Information und stellen keine Heilversprechen dar bzw. ersetzten sie keine Diagnose durch einen Arzt oder Therapeuten.

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